Willkommen auf Lošinj: für viele unvergessliche gemeinsame Momente

Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Es freut uns, Sie wieder als Gäste auf unserer wunderschönen Insel begrüßen zu können. Wir haben die ersten Gäste des Hotels Aurora, das am 20. Mai seine Türen geöffnet hat, willkommen geheißen. Darunter waren auch Herr und Frau Segedi, die beschlossen hatten, ihre Goldene Hochzeit auf Lošinj zu feiern. Was die Motive für die Anreise waren und welche Eindrücke das Jubiläums-Paar von diesem Urlaub gewonnen hat – das erfahren Sie im folgenden Gespräch.

Mr & Mrs Segedi
Herr und Frau Segedi

1.Wir wissen, dass Sie den Urlaub erst unlängst gebucht haben. War das ein im letzten Moment gefasster Beschluss, oder besser gefragt, wie kommt es, dass Sie sich zu einer Reise entschieden haben, sobald sich die Gelegenheit dafür bot?

Frau Segedi: Wir haben zwei Kinder und fünf Enkelkinder und sind eng miteinander verbunden. Es wäre ja normal, dass solch ein großer 50. Hochzeitstag im Kreis der Familie begangen wird. Doch da es wegen des Coronavirus noch vor 15 Tagen ungewiss war, ob es überhaupt und unter welchen Bedingungen möglich sein wird, Feiern in Restaurants zu veranstalten, ob ein Pfarrer dabei sein darf und ob wir unsere Enkelkinder umarmen dürfen, haben wir entschlossen, niemanden mit der Feier zu inkommodieren oder unter Druck zu setzen und unseren Jahrestag einfach allein zu begehen. Wie so schön heißt: Jedes Unglück hat auch sein Gutes. Und was uns betrifft, hätte unsere Entscheidung nicht besser sein können. 

Als wir über Reiseziele nachzudenken begannen, überlegten wir zwischen Dubrovnik und Opatija hin und her. Dann erfuhren wir von einer Bekannten, dass das Hotel Aurora am 20. Mai seine Türen öffnet, und ich rief sofort an. Wenn man den Standort des Hotels Aurora bedenkt, sind Sie mit gutem Grund ausgewählt worden.

2. Genau das ist unsere nächste Frage. Wieso fiel die Wahl für Ihren Jubiläumsurlaub gerade auf Lošinj und Aurora?

Herr Segedi: Die Hauptmotive waren Spaziergänge und Natur, die gesamte Umgebung von Lošinj, die uns gut bekannt ist.

Frau Segedi: Dies ist das fünfte Mal, dass wir nach Lošinj gekommen sind. Das erste Mal waren wir im fernen Jahr 1968 hier, zu Besuch bei einer Freundin auf der kleinen Insel Koludarac, wo wir ein Zelt aufschlugen. Dann besuchte ich Veli Lošinj mit der Schule, da ich Lehrerin bin. Später besuchten wir die Insel noch mehrere Male, so dass wir uns in Lošinj gut auskennen. Ich komme von der Insel Hvar, wo wir ein Ferienhaus in der Lozna-Bucht haben. Die Bucht Sunčana Uvala zog mich an, weil sie meiner Lozna ähnelt; das war einer unserer Beweggründe.

Wir haben den gesamten Adriaraum durchreist, doch keine der besuchten Ortschaften hat so viele gepflegte und schöne Strandpromenaden. Wir haben einen Ausflug zur Mrtvaška-Bucht gemacht, gerade vor einigen Tagen, als der Bora-Wind wehte. Das war phantastisch. Diese Wildnis, diese Ausblicke; Sie bieten etwas, was nur die Wenigsten bieten können. Sie haben viele Bergwanderpfade. Wer die Natur liebt, kann Radfahren und Bergwandern und das ist ein Plus im Gesamtangebot.

Ich kenne Lošinj auch über eine Person, die eine Heilfastenkur bei Ihnen veranstaltete, das ist ein lieber  Freund von mir. An solch einem Programm im Hotel Bellevue habe ich auch teilgenommen. Unsere Hauptmotive waren die Spaziermöglichkeiten, die Lošinj und die meiner Lozna so ähnliche Bucht Sunčana Uvala bieten. Als Sie sagten, dass Sie ab dem 20. Mai geöffnet sind, haben wir keine weiteren Zielorte mehr in Betracht gezogen.

3. Haben Sie einen Lieblingsort auf der Insel, da Sie die Destination ja gut kennen?

Frau Segedi: Veli Lošinj ist etwas ganz Besonderes, seine Architektur, die „Pjaceta”… einfach köstlich. Und erst der Blick vom St. Johannesberg auf Veli Lošinj, da flippt man voll aus!

Herr Segedi fügt hinzu: Als Kind habe ich in Veli Lošinj Schwimmen gelernt.

4. Gibt es noch etwas, das Sie auf Lošinj sehen oder erleben möchten?

Herr Segedi: Wenn der Bora-Wind nicht geweht  hätte, hätte ich mir gerne in Boot geschnappt, damit wir ein wenig um die Insel herumfahren.

5. Sie sagten, Sie lieben Spaziergänge. Wussten Sie, dass wir Ihnen geführte Touren mit Trainern anbieten können?

Frau Segedi: In den letzten zwei Jahren plagen mich große gesundheitliche Beschwerden, und diese Situation mit dem Coronavirus hat mich zusätzlich fertig gemacht. Früher war ich sehr aktiv und  körperlich fit, und jetzt möchte ich zumindest einigermaßen wieder in Form kommen. Deswegen gehen wir spazieren, aber ich finde es noch immer anstrengend, so dass wir oft anhalten und Verschnaufpausen einlegen. Ich möchte niemanden belasten, weder den Trainer noch den Rest der Gruppe.

Wir erwähnten bereits, dass wir die gesamte Küste bereist haben, es gibt nur noch einige Inseln, auf denen wir noch nicht waren. Ich sagte sofort: „Lošinj ist das, was wir brauchen” und ich würde sagen, das war ein Volltreffer. Diese Entscheidung freut mich sehr, denn schon am zweiten Tag spürten wir die Wärme aller Mitarbeiter, so eine häusliche, aber professionelle Herangehensweise. Zum Beispiel, heute Morgen ist uns das Zimmermädchen hinterhergelaufen, um uns zum Hochzeitstag zu gratulieren. Im Restaurant wartete ein speziell hergerichteter Tisch auf uns, und schon bei der Ankunft bekam ich an der Rezeption einen Blumenstrauß überreicht und einen Willkommensgruß im Zimmer. Das sind alles Kleinigkeiten, die Freude machen. Ich war verzaubert von der Wärme der Menschen und der Freude, dass sie wieder zu arbeiten begonnen hatten, dass sich etwas endlich wieder in Bewegung setzt. Freude an der Arbeit, das habe ich gespürt.

Wir kommen aus Zagreb, wo wir wegen der ganzen Lage ständig zu Hause waren, weil wir zur Risikogruppe gehören. Und dazu noch das Erdbeben… Und dann kommt man nach solch einem Krampf hierher und spürt die volle Breite der Lebensweise im Freien, wenn man aus einer geschlossenen in eine offene Welt kommt, das genießen wir natürlich!

Dies war eine Doppelstunde. Passen Sie nur auf, wenn Sie den Text verfassen, dass Sie eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss haben. (Fügt die Lehrerin lachend hinzu.)

Herr Segedi: Ja, wir sind wirklich begeistert, vor allem vom Personal. Wir fühlen uns in jedem Segment gut, das muss betont werden, und über Lošinjs Natur ist ja schon alles bekannt. Es ist ein Wunder, Ende Mai auf die Insel zu kommen und all die Weite nur für sich zu haben. Sogar Delfine haben wir gesehen! Das macht den Wert unseres Urlaubs aus: etwas zu erleben, das niemand erlebt hat und nie erleben wird.

Frau Segedi: Jedes Unglück hat auch sein Gutes. Wir sind uns vollkommen bewusst, dass Gott uns etwas Besonderes beschert hat – meint Frau Segedi zum Schluss.

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